Beckmann in Amsterdam
Voordracht Beatrice von Bormann
Datum: donderdag 08 december
Locatie:
Deutsche BibliothekWitte de Withstraat 31-33
2518 CP Den Haag


In den zehn Jahren seines niederländischen Exils schuf Max Beckmann etwa ein Drittel seines Oeuvres. Die neue Umgebung inspirierte ihn zu Landschaften, Seestücken und Porträts der alten und neuen Bekannten und Freunde. Zugleich verarbeitete er seine Erfahrungen des Dritten Reiches und des Exils. Er malte seine persönliche Sicht der Zeitereignisse und gab ihnen ein überzeitliches Gewand, indem er sie in seine eigene Symbolsprache kleidete. Obwohl vor allem die eindeutig symbolischen Gemälde vielfach interpretiert worden sind, ist die genaue Beziehung zwischen dem Ort des Exils und den in Amsterdam entstandenen Gemälden noch kaum untersucht. Dabei spielen kulturelle Unterschiede nicht nur eine Rolle für die Rezeption von Beckmanns Werk in den Niederlanden, sondern auch für seine Sicht auf das Gastland. Eben auf diese Zusammenhänge wird der Vortrag ein Licht werfen.